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Mehr Beschneidungen durch muslimische Ärzte?
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Mehr Beschneidungen durch muslimische Ärzte?
tollkuehn
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Registriert seit: 29.10.2017
Level: Foren-Neuling
Datum: 28.10.2018
Uhrzeit: 08:05 Uhr
ID: 3489
Beiträge: 5
Hallo, meine Schwester berichtete mir, dass ihr Hausarzt die Praxis an einen jungen syrischstämmigen Arzt übergeben hat. Kürzlich war sie mit meinem Neffen zur U10-Untersuchung bei ihm. Dabei hat der neue Arzt auch das Thema Beschneidung angesprochen und meinem Neffen und meiner Schwester die gesundheitlichen und hygienischen Vorteile erläutert. Auf Nachfrage hat er zu einer Beschneidung meines Neffen geraten. Jetzt denkt meine Schwester mit ihrem Mann über die Beschneidung meines Neffen nach.

Eine Arbeitskollegin erzählte mir vor längerer Zeit, dass sie ihren sechsjährigen Sohn von einem türkischstämmigen Urologen beschneiden hat lassen, da ihr dieser Arzt aufgrund seiner Erfahrung für Beschneidung empfohlen wurde.

Muslimische Ärzte sind selbst beschnitten und vermutlich auch der Beschneidung gegenüber positiv eingestellt. Daher meine Überlegung: wenn mehr muslimische Ärzte praktizieren, ist dann zu erwarten, dass die Zahl der Beschneidungen steigt?
ronny32
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Registriert seit: 30.01.2019
Level: Foren-Neuling
Datum: 29.10.2018
Uhrzeit: 19:35 Uhr
ID: 3495
Beiträge: 9
ja das könnte man annehmen, ich würde es begrüßen
LowTightHappy
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Registriert seit: 24.07.2017
Level: Foren-Semiprofi
Datum: 30.10.2018
Uhrzeit: 00:25 Uhr
ID: 3499
Beiträge: 219
Vielleicht, wer weiß? Ärzte haben schon einen großen Einfluss. Eine wirklich deutlich größere Anzahl beschneidungsfreundlicher Ärzte hätte sicher einen Einfluss.
alejo
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Registriert seit: 30.04.2013
Level: Foren-Erfahren
Datum: 31.10.2018
Uhrzeit: 00:40 Uhr
ID: 3506
Beiträge: 65
Hi, tollkuehn!

Ja definitiv. ich stimme dir in allem zu.
Dazu kommt noch, dass immer mehr Deutsche beschnitten werden und der Anteil an Muslimen stetig wächst, aber auch der Anteil von nicht-muslimischen Menschen, ausländischer Herkunft. z.B.: Schwarzafrikaner, chrstliche Ägypter (Kopten), Juden aus ehemaligen Sowjetstaaten usw. - durch eine höhere Geburtenrate. Man kann sich definitiv auf eine wachsende Anzahl an beschnittenen Männern einstellen.
Ich kann nur von Österreich sprechen allerdings ist die Situation praktisch dieselbe wie in Deutschland. In Wien gibt es vor allem viele iranische und türkische Ärzte, aber auch syrische und ägyptische.

Schöne Grüße
alejo
HugoGuth
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Registriert seit: 04.05.2017
Level: Foren-Neuling
Datum: 01.11.2018
Uhrzeit: 09:09 Uhr
ID: 3507
Beiträge: 10
Bist du denn selber beschnitten? Dann ermunterte doch deinen Neffen, die Familientradition fortzuführen!
Tina
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Gelöscht seit: 11.01.2019
Level: Foren-Fortgeschritten
Datum: 01.11.2018
Uhrzeit: 20:23 Uhr
ID: 3509
Beiträge: 25
Hallo Tollkuehn,

Ich glaube, deine Überlegungen gehen in die richtige Richtung.
Ich habe ja damals bei meinem Sohn auch den Kinderarzt gewechselt. Mein alter Kinderarzt, war ja der Meinung, dass die Phimose normal ist und kein Problem. Daraufhin bin ich zu einem anderen Kinderarzt, der mir empfohlen wurde. Dieser war ein Deutsch-Israeli. Er war auch sofort der Ansicht, dass die Vorhaut zu eng ist und man ihn beschneiden sollte.
Dies wird sich bei muslimischen Ärzten, vermutlich ähnlich verhalten. Ob die Anzahl der Beschneidungen steigt, hängt natürlich letztlich vom Elternwille ab.

Lg Tina
LowTightHappy
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Registriert seit: 24.07.2017
Level: Foren-Semiprofi
Datum: 04.11.2018
Uhrzeit: 16:09 Uhr
ID: 3513
Beiträge: 219
Dass man durch Zuwanderung mehr Beschnittene sieht, kann ich nicht bestätigen. Es mag mehr geben, aber die zeigen sich sehr selten nackt - auch unter der Dusche im Fitness Club. Entweder duschen sie zu Hause (die meisten) oder in der Hose.
tollkuehn
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Registriert seit: 29.10.2017
Level: Foren-Neuling
Datum: 07.11.2018
Uhrzeit: 20:08 Uhr
ID: 3527
Beiträge: 5
Hallo HugoGuth, ich bin mit 16 aus medizinischen Gründen auf Anraten des Arztes beschnitten worden. Zuerst war es schon gewöhnungsbedürftig, aber ich habe mich sehr schnell an das Beschnittenen gewöhnt. Nachher war Sex problemlos und ohne Schmerzen möglich. Das war natürliche eine deutliche Verbesserung. Jetzt möchte ich meine Vorhaut nicht mehr zurück.

Meine Schwester weiß, dass ich beschnitten bin und hat mich deshalb auch nach meiner Meinung gefragt. Ich soll jetzt auch mal mit meinem Neffen über das Thema sprechen. Er hat noch Fragen, die ihm scheinbar seine beschnittenen Freunde nicht beantworten konnten. Ich bin gespannt, wie er zu diesem Thema steht. Ich will ihn zu nichts überreden, von dem er nicht auch überzeugt ist. Dafür ist mir auch mein gutes Verhältnis zu ihm zu wichtig. Es wäre schade, wenn er die Entscheidung, zu der er sich von seinem Onkel gedrängt fühlt, und sie später bereut und mir dafür die Schuld gibt.
HugoGuth
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Registriert seit: 04.05.2017
Level: Foren-Neuling
Datum: 09.11.2018
Uhrzeit: 13:49 Uhr
ID: 3532
Beiträge: 10
Dein Neffe scheint da also aufgeschlossen zu sein, lieber tollkuehn?! Ideal wäre es natürlich, wenn dein Schwager mit gutem Beispiel voran ginge!
tollkuehn
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Registriert seit: 29.10.2017
Level: Foren-Neuling
Datum: 24.11.2018
Uhrzeit: 11:32 Uhr
ID: 3562
Beiträge: 5
Ich habe nicht den Eindruck, dass sich mein Schwager beschneiden lässt. Ich kann mich aber auch täuschen. Mit ihm habe ich über das Thema nicht gesprochen. Vielleicht ergibt sich demnächst die Gelegenheit.

Mit meinem Neffen habe ich mich getroffen und über das Thema Beschneidung gesprochen. Er hatte hauptsächlich Fragen zum Ablauf der Operation, zur Heilung danach und ob sein Penis ohne Vorhaut funktionstüchtig bleibt. Er war an meiner Meinung interessiert, weil ich mit 16 beschnitten wurde und länger mit einem beschnittenen Penis durchs Leben laufe als seine Freunde. Seine Freunde wurden im Alter von 3 bis 6 Jahren beschnitten. Ich hab ihm ganz ehrlich geantwortet und auch nicht verheimlicht, dass er zwei Wochen nach dem Eingriff das Leben etwas ruhiger angehen muss, also kein Sport etc., und dass die Wunde in den ersten Tagen nach dem Eingriff etwas schmerzen kann und er sich an die freiliegende Eichel gewöhnen muss. Das wusste er schon von seinen Freunden, die ihm schon gesagt haben, dass er die Eichel in der Hose spüren würde. Grundsätzlich schien er zur Beschneidung positiv eingestellt sein. Seine Freunde sind mit ihren Beschneidungen zufrieden und haben ihn offensichtlich ermuntert sich beschneiden zu lassen. In seiner Klasse und Sportmannschaft sind etwa ein Drittel der Jungs beschnitten.
Steve177
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Datum: 06.01.2019
Uhrzeit: 02:06 Uhr
ID: 3628
Beitrag: 1
Hey @tollkuehn:
Mich würde interessieren wie es nun ausging!?
Wie alt ist dein Neffe denn jetzt?
tollkuehn
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Registriert seit: 29.10.2017
Level: Foren-Neuling
Datum: 27.01.2019
Uhrzeit: 16:22 Uhr
ID: 3663
Beiträge: 5
Hey @Steve177, mein Neffe ist 8 Jahre alt.
Meine Schwester spricht das Thema beim nächsten Arztbesuch nochmals an.
Sie hat mittlerweile auch mit befreundeten Müttern über die Beschneidung gesprochen. Die Mütter sind recht aufgeschlossen und der Beschneidung nicht abgeneigt. Ein paar Müttern, die beim gleichen Arzt sind, wurde auch die Beschneidung ihrer Söhne empfohlen.
Meine Schwester tendiert nun dazu, ihren Sohn beschneiden zu lassen.
ronny32
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Registriert seit: 30.01.2019
Level: Foren-Neuling
Datum: 01.02.2019
Uhrzeit: 13:05 Uhr
ID: 3667
Beiträge: 9
hey @tollkuehn,
schön das deine Schwester der Beschneidung zustimmt und noch mehr Mütter ihre Jungs beschneiden lassen wollen. Schade das man sich hier nicht privat schreiben kann.
tollkuehn
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Registriert seit: 29.10.2017
Level: Foren-Neuling
Datum: 10.06.2019
Uhrzeit: 12:49 Uhr
ID: 4034
Beiträge: 5
Einige Leser hier fragten wie sich meine Schwester und mein Neffe entschieden haben. Mein Neffe erfuhr, dass sein bester Freund in den Osterferien beschnitten wird und entschloss sich die Beschneidung ebenfalls durchzuziehen. Er wurde ebenfalls in den Osterferien von einem Kinderchirurgen beschnitten. Die Heilung verlief problemlos.

Nur die während der Heilung verordnete Ruhe machte ihm zu schaffen. Er hat sich nach eigenen Aussagen an die freiliegende Eichel gewöhnt und meint es schaut männlicher aus. Manchmal rückt er noch den Penis in der Hose hin, wenn er "juckt".

Das Ergebnis habe ich nicht gesehen. Es scheint nach der Beschreibung meiner Schwester und meines Neffen eine für deutsche Verhältnisse erstaunlich straffe Beschneidung mit kaum Bewegungsspielraum der Schafthaut geworden zu sein. Beide fragten mich, ob das in den Wachstumsphase Probleme geben könnte. Ich meinte, dass sich die Haut schon mitdehnt wie an anderen Körperstellen auch. Die Narbe ist so ca. 1,5-2 cm von der Eichel entfernt. Der beste Freund meines Neffen ist ähnlich beschnitten.

Es hat ihm geholfen, dass er während der Heilung einen Leidensgenossen hatte. Es machte es ihm auch leichter, sich im Fußballverein das erste Mal nach der Beschneidung nackt zu duschen.
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