Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies!

Wenn Sie diesen Hinweis akzeptieren oder diese Seite weiter benutzen, nehmen wir an, dass Sie damit einverstanden sind.
Datenschutz
Flagge Mitgliedsname: Passwort:
Beschneidungsforum Logo

Beschneidungsforum

Bitte unsere Forenregeln lesen. Anfragen nach Arztadressen & gepostete Arztadressen werden sofort gelöscht.
Nahttechniken
Forenübersicht » Beschneidungsstile & Beschneidungstechniken » Nahttechniken » Beitrag hinzufügen
Nahttechniken
2ndCut
Avatar
Registriert seit: 27.04.2014
Level: Foren-Profi
Datum: 13.02.2017
Uhrzeit: 19:08 Uhr
ID: 991
Beiträge: 359
Zu den Beschneidungstechniken gehören m.E. auch die Nahttechniken.
Deswegen habe ich hier mal den typischen Sitz des Fadens gepostet.

Einige wundern sich nach 2 Wochen, dass es sich innen etwas komisch anfühlt, auch wenn man augenscheinlich keinen Faden mehr sehen kann (Fäden wie bei Abb. B nicht mehr sichtbar).

Wenn sich der Faden auflöst, bricht er i.d.R. am Knoten oder dort, wo er in die Haut führt (vgl. Abb. A), weil er dort am meisten gebogen ist. So ist es wahrscheinlicher, dass zwar der äußere Teil innerhalb 2 Wochen abfällt, aber der innere Teil aufgrund seiner U-Form dort bleibt, wo er ist. Dieser muss dann vom Körper heraustransportiert oder zersetzt werden, was bis zu 6-9 Wochen dauern kann. Außerdem müssen sich die Zellen neu verteilen.

Deswegen von mir die Empfehlung, den Faden (mit Absprache des Arztes) selber zu ziehen, sobald er sich auflöst und die Wunde nicht mehr nässt (i.d.R. nach 2-3 Wochen).

Dann gibt es noch 4 Stellen, wo Matratzen-Nähte (s. 3. Bild) gesetzt werden können, damit der Faden stabiler ist (hatte ich nur beim 2.Cut). Dort fühlt es sich auch längere Zeit dicker an.

(Quelle: WHO-Manual "male Circumcision under local anaesthesia", Version 2.5C, Januar 2008, Kapitel 5-5ff)
Bild 1Bild 2Bild 3
2ndCut
Avatar
Registriert seit: 27.04.2014
Level: Foren-Profi
Datum: 18.02.2017
Uhrzeit: 16:15 Uhr
ID: 992
Beiträge: 359
Die Zellen haben das Bestreben, sich möglichst kompakt zu verteilen, ähnlich wie Murmeln in einem Glas.
Wie man im vorigen Post auf Bild A erkennen kann, sind das 3 Stellen, wo sich was verändern würde: Die Narbe und dort, wo der Faden verläuft. Entfernt man den Faden rechtzeitig, verteilen sich die Zellen nicht "unnötigerweise" um den Faden herum neu und man schafft Platz für die Zellen im Bereich der Narbe, sich zu verteilen.

Hier nochmal alle 3 Nahttypen, die eingesetzt werden können.
(Quelle: http://medical-dictionary.t...)
Bild 1
Datenschutz